Rückbe-SINN-ung auf eigene Zuversicht

Rückbe-SINN-ung auf eigene Zuversicht !?

Vorab, diese Zeilen möchte ich verstanden wissen als Ermutigung für diejenigen, die auf dem Weg sind, „Corona“ auch als Chance für persönliches Wachstum zu verstehen.

Es gibt eine unglaublich Anzahl von Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, die sich zu Wort melden. Sie geben Statements ab, was richtig, was falsch ist, was „man“ wie zu tun hat, was nicht.

Natürlich, der persönlich „gewohnte“ Tagesablauf ist heute verändert. Natürlich sind Fragen vorhanden: Wie weiter? Was ist morgen mit dem Job? Überlebt mein kleines Unternehmen? Verliere ich künftig noch mehr persönliche Freiheit? Wie die nächsten Monate überstehen? Was wird nur aus den Kindern? Und, und, und…

Hmm, kennen Sie jemanden, der auf alle diese und die hier nicht gestellten Fragen eine belastbare, verbindliche Antwort hat? Jemand, der Ihnen die Sicherheit gibt keine Bedenken, Befürchtungen, also Ängste zu haben.

Nun, ich nicht, für mich liegt dies alles liegt in der Zukunft. Was wir alles wissen basiert auf Knowhow aus der Vergangenheit bis heute, NICHT morgen, ist ungesichert, NUR Vermutung.

Hmm, haben Sie maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidungen, die von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft getroffen werden?

Nun, ich kenne niemand! Heute kann ich aber eine „Nach-Corona“ Vorstellung meiner Zukunft machen.

Dies bedeutet eine erste persönliche Entscheidung zu treffen.

Will ich „Sklave“, Erfüllungsgehilfe meiner Ängste, Zweifel, Bedenken und Befürchtungen bleiben? Will ich meinen Gedanken, getragen von meiner Motivation aus „Angst VOR etwas“, weiterhin Raum geben?

Bitte, es ist völlig menschlich, gerade in diesen Zeiten Ängste zu haben. Allerdings Sie entscheiden ob Sie diesen Ängsten die Macht über Ihr Leben überlassen.

Die alternative Entscheidung ist, „FÜR meine Lebensgestaltung“ meiner Motivation „Zuversicht, Vertrauen in mich selbst“ den angemessenen Freiraum zu geben.
Übrigens, Zuversicht ist in jedem Menschen vorhanden, ist ein Turbo-Motivator.

Dies ist eine der Grundlagen eines LebensUnternehmers. Er ist der Macher, der Meister des eigenen Lebens, zumindest überwiegend.

Allerdings gibt es Lebensumstände, die eine Rückbesinnung erfordern. „Covid 19“ ist aus meiner Sicht so ein Lebensumstand. Den eigenen Lebens – SINN zu hinterfragen und für das eigene Leben als Entrepreneur die Zuversicht zu reaktivieren.

Wesentliches Attribut des LebensUnternehmers ist das „Machen, Managen, Meistern“. Wobei er zu keiner Zeit die Sicherheit für das Ergebnis hat, er hat eine Vorstellung, eine Idee vom Resultat. Er hat die Unsicherheit als Bestandteil des Lebens angenommen und akzeptiert. ABER, er hat die innere Gewissheit und Zuversicht mit dem Restrisiko des „Nicht-Wissens“ umgehen zu können. Diese unsichere Situationen zu meistern. FÜR sich, nicht aus Angst VOR.

Die Ausgangsbeschränkungen führen dazu, dass vermutlich etwas wie Langeweile, wie Leere entsteht, eine Art von Lagerkoller. Keine Sportsendungen, keine Veranstaltungen, keine Konzerte, keine äußere Beschallung. Nun, dies ist ein wunderbarer Hinweis darauf, sich nicht von „äußerem Wohlfühl und Gewohnheits Input“ abhängig zu machen.

Auf dem Weg befindliche LebensUnternehmer fühlen wohl eine Leere, nehmen dies als Aufforderung, dieses Vaccum mit persönlichem SINN-vollen Inhalten auszufüllen.

Ist Geld, Macht, Karriere, materiellem Vermögen der Lebenssinn? Oder doch eher nützliches Mittel und Werkzeug mit begrenzter Wirkung?
Sind Sie übermäßig „abhängig“ von Geld, Job, Macht?
Ist „HABEN“ müssen (Ego) wichtiger als Selbst „SEIN“?
Kennen Sie Situationen, wo Sie wegen des Geldes, der Macht etc. sich selbst untreu geworden sind, bzw. nicht eingeschritten sind?
Erinnern Sie sich an Situationen bei denen Sie tiefe Freude und Zuwendung empfunden haben, „unabhängig“ von Geld oder Macht?
Ist eventuell Demut, Dankbarkeit gepaart mit Zuversicht eine der Grundlagen von gesundem Wachstum?

Bitte fühlen Sie sich ermutigt, diese Fragen sehr ehrlich zu beantworten. Achten Sie bitte bei der Beantwortung auf Ihre Gedanken und Gefühle. Sind diese getragen von Abhängigkeit oder Unabhängigkeit?

Zur Info, aus meiner Sicht gibt es keinen „perfekten“ Menschen, keinen Buddha, ein jeder ist für sich auf dem Weg, keiner ist besser oder noch nicht soweit. Jeder steht da wo er steht.

Eine kleine Anmerkung zu „Abhängigkeit“ vs. „Unabhängigkeit“.

Ins Englische übersetzt.
In dependancy – in Abhängigkeit versus Independancy – Unabhängigkeit

Die kleine Leerstelle zwischen den Wörtern „in“ und „dependancy“ kann auch als Lehrstelle betrachtet werden. Dies ist IHR eigener Knackpunkt, Lehrstelle oder nicht, es ist Ihre Entscheidung.

Sind Sie ggfls. „abhängig“ von der Sicherheit Ihres Wissens, der Analyse von Problemen, vom Konzipieren von Lösungen. Folgen Sie NUR ihrem Wissen? Oder gehen Sie offen in Ihnen unbekannte Situationen?

Sind Sie ggfls. „abhängig“ von der Sicherheit Ihres Bauchgefühls? Von fühlt sich richtig an? Folgen Sie NUR Ihrem Bauch? Oder schalten Sie in unbekannten Situationen den Verstand ein?

Aus meiner Sicht sind z.B. der Verstand wie auch das Gefühl zu nutzende Werkzeuge, Tools.
Aufgabe des Menschen ist sich nicht zum Erfüllungsgehilfen seiner Werkzeuge zu machen. Als Beispiel, der Maurermeister fragt nicht seine Kelle oder Hammer „was tun“? Er ist der Meister.

Für alle die auf dem Weg sind, dem LebensSINN ein Mehr an persönlicher Bedeutung zuzugestehen, sollen meine Sichtweisen und Gedanken als Bekräftigung der eigenen Position und Haltung dienen. Nicht als „übergestülptes“ Rezept oder Methode. Das Leben kann nur gelebt werden, mit der Bereitschaft hinzufallen und wieder aufzustehen.

Also trauen Sie sich gerade diese schwierigen Lebensumstände als Herausforderung für das eigene Wachstum zu verstehen. Angst war und ist ein schlechter Ratgeber.

Stand heute bin ich ganz persönlich dankbar und demütig. Dankbar, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, täglich etwas zu essen und zu trinken habe. Demütig, denn dies ist exact der Zustand wie bei meiner Geburt.

Alles was mir heute mehr als Dach, Essen und Trinken verfügbar ist, betrachte ich als Geschenk an mich, erarbeitet und erwirkt aus Liebe zu mir und Andere, nutze ich voller Dankbarkeit und Demut, ohne dabei Angst zu haben, davon etwas zu verlieren.

Erwarten Sie nun hier die „übliche“ Aufforderung zum Handeln? Hmm, nein, es geht ja um Sie und Ihre Entscheidung. Ihre Entscheidung ob Sie sich überhaupt mit diesen Aspekten beschäftigen wollen oder nicht. Dazu bedarf es keiner Handlungsaufforderung, es ist bereits passiert…. 😀

Christian Christ



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